Wertebereichs-Funktionen (CO, PF)

ABS: Absolutwert einer Zahl ermitteln

target-blue Ziel

  • Absolutwert einer Zahl ermitteln

info Information

  • Die Funktion ABS liefert den Absolutwert einer Zahl. Der Absolutwert einer Zahl ist ihr Wert ohne das Vorzeichen.

note Regel

  • Syntax: ABS(Operand)

application Beispiel

  • Der Ausdruck ABS(-2) liefert den Wert 2.

ATOI: Umwandlung eines Strings in einen numerischen Wert

target-blue Ziel

  • Umwandlung eines Strings (Typ X) in einen numerischen Wert

note Regel

  • ATOI (<Alphanumerisches DI, Variablen>)

application Beispiel

DI Bezeichnung WB-Art Wertebereich Erklärung
008281 Anz. DS-Archiv CS ATOI(@G442) Die Vorgangsnummer (DI001098) soll in eine Zahl umgewandet werden

warning Hinweis

  • Hat der String keinen als Zahl interpretierbaren Inhalt, ist das Ergebnis von ATOI der Wert 0.

CONST: Konstanten in Wertebereichen

target-blue Ziel

  • Holen einer Konstantenbezeichnung ggf. sprachabhängig

note Regel

  • CONST (Sprache, Konstanten-ID)
    • CONST: Funktion
    • Sprache: @19, 0000, 1000
    • Konstanten-ID: Identnummer der Konstante

Beispiel

DI Bezeichnung WB-Art Wertebereich Erklärung
027748 MFG CO CONST(@19,"000528") Gibt in Abhängigkeit von der Sprache den Inhalt der Textkonstante 000528 aus.

warning Hinweis

  • Die Bezeichnung der Konstante wird automatisch getrimmt.

EXIST: Existenzprüfung ohne Relationen

info Informationen

  • Wenn eine Prüfung über Relationen nicht möglich ist, kann ein Dataitem mit dieser Funktion trotzdem nach Existenz in der entsprechenden Datentabelle geprüft werden.
  • Existiert ein entsprechender Datensatz nicht in der angegebenen DT, wird eine Benutzereingabe mit Bitte Eingabe überprüfen abgewiesen.

note Regel

  • EXIST (DI, DT)
    • EXIST: Funktion
    • DI: Ziel-DI, das geprüft werden soll (i.d.R. DI mit WB)
    • DT: DT in welcher nach Datensatzexistenz geprüft wird.

application Beispiel

  • Funktion EXIST mit Prüfung auf vorhandene Datensätze
DI Bezeichnung WB-Art Wertebereich Erklärung
023623 VH Modulaufruf CS EXIST(DI000111,405) DI023623 und DI000111 LBMOD sind beide aus der DT411. Mit EXIST() wird geprüft, ob das Listboxmodul in der DT405 existiert.
  • Funktion EXIST mit Prüfung auf nicht vorhandene Datensätze
DI Bezeichnung WB-Art Wertebereich Erklärung
023623 VH Modulaufruf CS EXIST(DI000111,405)!=1 DI023623 und DI000111 LBMOD sind beide aus der DT411. Mit dem Wertebereich wird geprüft, ob das Listboxmodul in der DT405 nicht existiert.

warning Hinweis

  • Die Prüfung
    • kann auf Idents, die sich aus einem DI bilden, erfolgen.
    • braucht nicht auf Ident-Dataitems selbst zu stehen, da diese sowieso über Relations-Funktion geprüft werden.
    • kann nur auf Idents vom DB-Typ = X zugreifen.
    • kann nicht auf zusammengesetzte Idents zugreifen.

EXP: Potenzieren von Zahlen

target-blue Ziel

  • Potenzieren von Zahlen

info Information

  • Die Funktion EXP liefert potenzierte Werte einer Zahl.

note Regel

  • Syntax: EXP(Operand 1;Operand 2)
    • Operand 1 = Basis
    • Operand 2 = Exponent

application Beispiel

  • Der Ausdruck EXP(2;3) liefert den Wert 8.
  • Der Ausdruck EXP(4;0.5) liefert den Wert 2.
  • Der Ausdruck EXP(-3;3) liefert den Wert -27.

warning Hinweise

  • Der Exponent darf keine rationale Zahl sein. Brüche wie z.B. ½ müssen durch den Wert 0.5 ersetzt werden.
  • Bei Wurzeln aus positiven Zahlen wird nur das positive Ergebnis geliefert. Das Ergebnis von EXP(4;0.5) ist beispielsweise +2 und -2. Die Software liefert den Wert +2.
  • Berechnungen mit negativer Basis sind nur mit ganzzahligem Exponenten zulässig. Berechnungen mit der Funktion EXP sollten daher nur nach der Umrechnung in einen Absolutwert durchgeführt werden.

Expand: Zurückgeben des Wertes einer Variablen

target-blue Ziel

  • Auslesen des aktuellen Wertes einer Variablen

application Beispiel

DI Bezeichnung WB-Art Wertebereich Erklärung
003622 Aktueller Wert @G CS EXPAND("@G" + FMT(DI003109,".0")) Der aktuelle Wert der globalen Variablen @G100 soll ausgegeben werden

warning Hinweis

  • Mögliche Variablen sind "@xxx", "@Gxxx", "@Dxxx", und "@Uxxx".

FMTDATE: Umwandlung eines Termin-DI in einen String

target-blue Ziel
  • Umwandeln eines Termin-DIs in einen String z.B. um diesen in eine Zeichenketten einzubauen

note Regel

  • FMT(Termin-DI, <Format-ID>)
    • Termin-DI: Termin-Dataitem mit DB-Typ = N4
    • Format-ID:
      • Identnummer des Formats als Zeichenkette (mit "") oder
      • "" (Leerstring): Ausgabe im Standardterminformat der Benutzeroberfläche ( Format Termin)

FMT: Umwandlung eines numerischen DIs in einen String

target-blue Ziel

  • Ein numerisches DI soll in einen String umgewandelt werden, um diesen z.B. in eine Zeichenkette einzubauen

note Regel

  • FMT(DI, <Formatstring>)
  • Formatstring: „[-][W][.P][e|E]"
    • -: links ausgerichtet (default: rechts)
    • W: min. Breite
    • P: max. Anzahl Nachkommastellen
    • E: Exponentialdarstellung

application Beispiel

  • Format --> Resultat, Wert: 298.123
    • „8.2" --> „ 298.12"
    • „-10" --> „298.12 "
    • „.1" --> „298.1"
DI Bezeichnung WB-Art Wertebereich Erklärung
023120 Jahr CO FMT(DI023062, ".0") Gibt den Wert aus DI023062 ohne die Nachkommastellen aus.

warning Hinweise

  • Es sind alle numerischen DB-Typen erlaubt.
  • Entspricht der UNIX-Funktion man fprintf.

FR: Zeichenkette anhängen

target-blue Ziel

  • Holen eines Wertes eines Operanden und Anhängen von Zeichenketten vor und/oder hinter dem geholten Wert

note Regel

  • FR(<Zeichenkette>, <DIxxxxxx oder @xx>, <Zeichenkette>)
  • Als Operanden können Dataitems und Variablen eingesetzt werden.
  • Die Zeichenketten
    • können beliebig lang sein.
    • werden vorher getrimmt.

warning Hinweis

  • Diese Funktion kann nicht für I-Texte eingesetzt werden.

IIFS: Werte nach Bedingung ermitteln

target-blue Ziel

  • Zeichenketten in Abhängigkeit von Bedingungen unterschiedlich zusammenbauen

note Regel

  • IIFS (Bedingung, String1, String2)
    • Bedingung: logischer Ausdruck, dessen Ergebis WAHR oder FALSCH ist.
    • String1: Wert, den das prüfende DI annimmt, wenn die Bedingung erfüllt ist.
    • String2: Wert, den das prüfende DI annimmt, wenn die Bedingung nicht erfüllt ist.

warning Hinweise

  • Die Anzahl der IIFS-Bedingungen in einer Wertebereichskonstruktion wurde auf 15 erhöht. Es dürfen bis 15 IIFS-Bedingungen angelegt werden.
  • Gilt nur für X, AL Felder, aber nicht für Numerische.

LENGTH: Zeichenanzahl einer Zeichenkette ermitteln

target-blue Ziel

  • Zeichenanzahl einer Zeichenkette ermitteln

info Informationen

  • Die Wertebereichsfunktion LENGTH liefert die Zeichenanzahl einer Zeichenkette.
  • Leerzeichen am Anfang und Ende werden nicht mitgezählt.

note Regel

  • Syntax: LENGTH(Operand)

application Beispiel

  • Der Ausdruck LENGTH("12345678") liefert den Wert 8.

warning Hinweis

  • Die Funktion kann nur auf Strings ( DB-Typ =X, Klasse =0) angewendet werden. Eine Anwendung auf I-Texte und Fließtexte ist nicht möglich.

NB: Eingabeprüfung für Alpha-Dataitem nach numerischer Regel (von, bis)

info Informationen

  • Ein alphanumerisches Dataitem wird in eine Zahl umgewandelt.
  • Anschließend wird überprüft, ob diese Zahl zwischen von und bis liegt.

note Regel

  • NB (Dataitem, von, bis).

application Beispiel

DI Bezeichnung WB-Art Wertebereich Erklärung
xxxxxx Beispiel-DI PF NB(DIxxxxxx,1,9999) Im Feld Beispiel-DI können nur Zahlen zwischen 1 und 9999 eingegeben werden.

warning Hinweis

  • Eine Eingabe wird mit der Fehlermeldung Bitte Eingabe überprüfen abgewiesen, wenn die Prüfung
    • keine gültige Zahl ergibt oder
    • die Zahl nicht im Bereich von/bis liegt.

NCHILD: Ausgabe der direkt untergeordneten Datensätze (veraltet)

warning Hinweis

info Information

  • Diese Funktion gibt die Anzahl der direkt untergeordneten Datensätze aus dem ersten untergeordneten Datenbereich als N4 zurück.

note Regel

  • NCHILD()

application Beispiel

DI Bezeichnung WB-Art Wertebereich Erklärung
xxxxxx Beispiel-DI CO NCHILD() Beispiel: Wird das DI in der DT461 Projekt angelegt und in einem Modul in einem Datenbereich der DT461 eingebunden, in dem der erste untergeordnete Datenbereich aus der DT463 kommt, wird im Feld die Anzahl der Vorgänge eines Projekts ausgegeben.

NORMSINV: Quantile der Standardnormalverteilung

info Information

  • Die Funktion NORMSINV liefert die Quantile der Standardnormalverteilung.

note Regel

  • NORMSINV (Operand)
    • Der Operand ist die zur Standardnormalverteilung gehörige Wahrscheinlichkeit.
    • Ein Operand <0 oder >1 ist nicht zulässig.

application Beispiel

  • Der Ausdruck NORMSINV(0.75) liefert den Wert 0.674490.

OBS: Objektschutzüberschreibung

target-blue Ziel

  • Überschreiben von Objektschutz-Dataitems mit dem angegebenen Wert

application Beispiel

DI Bezeichnung WB-Art Wertebereich Erklärung
003404 Export: OBS setzen 1 CX OBS1("r--","r--","r--")  
DI Bezeichnung WB-Art Wertebereich Erklärung
003405 Export: OBS setzen 2 CX OBS2("}}}}","}}}}")  

note Regel

  • OBS<OS-Teil > (Wert für Teil1, Wert für Teil2, ...)
    • OBS: Funktion
    • OS-Teil:
      • 1: Überschreibt (rwd owner, rwd group, rwd any)
        • Beispiel: OBS1 ("r--","r--","r--")
        • Ergebnis: Nach Export sind die Datensätze nicht mehr änder- bzw. löschbar
      • 2: Überschreibt (Anlagebenutzer [1-4],Anlagebenutzer [5-8])
        • Beispiel: OBS2 ("z", " ")
        • Ergebnis:
          • Nach Export haben die Datensätze den Anlagebenutzer "z".
          • In betreffenden Modulen kann nach "ohne z" gesucht werden. So werden die Datensätze mit Anlagebenutzer "z" nicht angezeigt und können nicht mehr geändert oder gelöscht werden.

warning Hinweise

  • Diese Funktion
    • ist nur beim Export aus der PLANTA Software verwendbar.
    • wird virtuellen DIs mit DB-Typ X und DB-Länge = 2 in den betroffenen Datentabellen zugeordnet.
  • Der Datenbereich, der die DIs mit diesen WB-Funktionen enthält, darf keine Datenfelder anderer Datentabellen enthalten.
  • Die Datensätze werden direkt in den Datenbanken geändert. Dadurch werden
    • die zu ändernden Objektschutz-Datenfelder erst nach der Neusuche aktualisiert.
    • ggf. vorhandene Exits nicht ausgeführt.

PCT: Prozentabweichungsberechnung

target-blue Ziel

  • Berechnung der prozentualen Abweichung zweier Dataitems

note Regel

  • PCT<DBTyp> (DI-1, DI-2)
    • PCT: Funktion
    • DB-Typ:
      • DB-Typ der in der Klammer angegebenen Dataitems.
      • Mögliche Werte: N2, N4, N8
    • DI-1: z.B. Ist-Wert
    • DI-2: z.B. Soll-Wert

warning Hinweise

  • Diese Funktion kann nur zwischen DIs mit gleichen DB-Typ angewendet werden.
  • Wenn eine %-Abweichung zwischen DIs mit unterschiedlichen DB-Typen angewendet werden soll, muss
    • ein DI mit WB-Art =CS eines der beiden DB-Typen umgewandelt werden.
    • diese Werteberechnung in jedem Fall mit der WB-Art =CO durchgeführt werden.

PERIOD: Zeitraumermittlung

target-blue Ziel

  • Ermittlung des Anfangs- oder Endtermins eines Zeitraums relativ zu einem Datum

info Information

  • Funktion zur Zeitraumermittlung:
    • Ergebnis
      • Ein Tagesdatum, das den ersten oder letzten Tag des durch die Eingabeparameter der Funktion festgelegten Zeitraums darstellt.
    • Verwendungsmöglichkeiten
      • Anfangs- und Endtermin in Zeitskalen
      • Anfangs- und Endtermin in Terminbalken
      • Als dynamische Variable für Filterkriterien
      • Als dynamische Variable in Wertebereichen

note Details

  • Ausgehend von einem angegebenen Datum soll vom System der Anfangs- oder Endtermin des Zeitraums ermittelt werden, in dem dieses Datum liegt oder eines benachbarten Zeitraums:
    • Kalenderwoche des Datums
    • n-te Woche davor (nicht implementiert)
    • n-te Woche danach (nicht implementiert)
    • Monat des Datums
    • n-ter Monat davor
    • n-ter Monat danach
    • Quartal des Datums
    • n-tes Quartal davor
    • n-tes Quartal danach
    • Jahr des Datums
    • n-tes Jahr davor
    • n-tes Jahr danach

note Regel

  • PERIOD (<Datum>, <Raster>, <Terminlage>, <Abstand>)
    • Datum
      • Auf dieses Datum bezieht sich der ermittelte Zeitraum.
      • Als Wert kann ein Datums-Dataitem verwendet werden oder eine dynamische, globale, Benutzer- oder Systemvariable, die ein Datum enthält.
    • Raster
      • Legt fest, für welchen Zeitraum der Anfangs- oder Endtermin ermittelt wird.
      • Werte:
        • 3: Woche
        • 4: Monat
        • 5: Quartal
        • 6: Jahr
    • Terminlage
      • Werte:
        • 0: der Anfangstermin wird ermittelt
        • 1: der Endtermin wird ermittelt
      • Es kann ein Dataitem mit DB-Typ=N2 verwendet werden oder eine Benutzervariable oder eine dynamische, globale Variable, die den Wert 0 oder 1 enthält.
    • Abstand
      • Legt fest, der wievielte Zeitraum davor bzw. danach ermittelt wird.
      • Werte:
        • 0: der Zeitraum, in dem das Datum selbst liegt
        • <0: Anzahl gleicher Zeiträume davor
        • >0: Anzahl gleicher Zeiträume danach
      • Es kann ein Dataitem mit DB-Typ=N2 verwendet werden oder eine Benutzervariable oder eine dynamische, globale Variable, die eine Ganzzahl enthält.

application Beispiele

DI Bezeichnung WB-Art Wertebereich Erklärung
xxxxxx Beispiel-DI CO PERIOD(@D1008,6,0,1) Erster Tag des Vorjahres zum Datum in der dynamischen Variablen @D1008 mit Raster = 6, Terminlage = 0 und Abstand = -1
xxxxxx Beispiel-DI CO PERIOD(@15,5,1,2) Letzter Tag des übernächsten Quartals zum Heutedatum mit Raster = 5, Terminlage = 1 und Abstand = 2

RELPOS: Ausgabe der Datensatzposition

info Information

  • Diese Funktion gibt die relative Position des Datensatzes in der Datentabelle als N4 zurück.

warning Hinweis

  • Funktion funktioniert nicht in Modulen mit Struktursortierung.

ROUND: Zahlen runden

info Information

  • Die Funktion ROUND rundet eine Zahl auf eine definierbare Anzahl von Stellen, z.B liefert der Ausdruck ROUND(12,3456;2) den Wert 12.35.

note Regel

  • Syntax: ROUND(<Wert>;<Anzahl Dezimalstellen>).

STR: Abschneiden von Zeichenketten

target-blue Ziel

  • Holen eines Wertes eines Operanden und Abschneiden von Zeichenketten an beliebiger Stelle

note Regel

  • STR(<DIxxxxxx oder @xx>, Startposition, Länge)
    • Als Operanden können Dataitems und Variablen eingesetzt werden.
    • Startposition
      • Stelle in der Zeichenkette des Operanden, ab welcher abgeschnitten wird.
      • ab der ersten Stelle der Operanden nach oben gezählt wird.
    • Länge
      • Anzahl Zeichen, die ab Startposition abgeschnitten werden.
      • max. Länge ist Länge der Operanden

application Beispiel

DI Bezeichnung WB-Art Wertebereich Erklärung
009488 GK-Projekt J/N CS (STR(DI009487,1,2)==@G935) In diesem Beispiel wird geprüft ob die ersten 2 Zeichen des DIs 009487 dem Wert der Variablen @G935 entsprechen

SYSTEM: Programmaufruf von der Software aus

info Informationen

  • Diese Funktion soll nicht mehr verwendet werden.
  • Diese Funktion erlaubt den Aufruf eines anderen Programms vom Programm aus.
  • Die Ausführung dieses Programms geschieht synchron, d.h. das System wartet, bis das aufgerufene Programm beendet ist.

note Regel

  • SYSTEM(DI<DI-Nummer>)
    • DI<Nummer>: das DI enthält das Kommando, wie bei einer Shell-Eingabe, z. B. „cp file1 file2 1>&2 2> cp.err$$".
    • Um nur auf Fehler zu prüfen, wird hinter der Klammer der Vergleichoperand angehängt, z.B.: SYSTEM( DI<DI-Nummer>) == 0

warning Hinweise

  • Die Funktion SYSTEM gibt bei Erfolg den Wert Null zurück; sie sollte daher an ein DI vom internen Typ Integer gebunden werden. Zur Angabe des auszuführenden Programms ist ein Text-DI erforderlich, welches Name und Optionen des Programms aufnimmt.
  • Wenn dieser Wertebereich an ein J/N-Feld mit Bezeichnung Fehler gebunden ist, erfolgt die Anzeige des Status als Text.
  • Der neue Prozess übernimmt Standardeingabe und -ausgabe des Systems und ist daher direkt mit dem Programm-Client verbunden. Ausgaben würden also zum Client gesendet, daher müssen Standardeingabe, -ausgabe und -fehler umgeleitet werden.
  • Der Rückgabewert von SYSTEM entspricht dem Return-Status (integer) des aufgerufenen Programms.
  • Zur Unterscheidung von bei der Ausgabeumleitung erzeugten Dateien kann „$$" in den Namen eingefügt werden. Die beiden Zeichen werden bei der Ausführung durch die Prozessnummer ersetzt.

TRIM: Leerzeichen entfernen

target-blue Ziel

  • Leerzeichen vor und/oder nach einer Zeichenkette entfernen

note Regel

  • TRIM (Operand)
    • TRIM: Funktion
    • Operand: DI, Variablen- oder Konstanten-Identnummer

VH: Anzahl Datensätze in einer untergeordneten Datentabelle

info Information

  • Diese Funktion zeigt die Anzahl von Datensätzen eines übergeordneten Datensatzes an, die in einer untergeordneten Datentabelle existieren, ohne dass ein Datenbereich dieser Datentabelle im Modul existieren muss.

note Regel

  • VH (DT, Index, Pfad, DI)
    • DT: Zieldatentabelle, deren Verwendungshäufigkeit ermittelt werden soll
    • Index: Angegebene Datentabelle im Ident der Ziel-DT
    • Pfad: abhängig vom Variablennamen aus Relation
      • 0: z.B. "ID425"
      • 1: z.B. "ID425A"
      • 2: z.B. "ID425B"
      • 3: z.B. "ID425C"
    • DI: Ident-DI in der Datentabelle des übergeordneten Objekts, mit dem in der untergeordneten gesucht werden soll.

warning Hinweis

  • Diese Funktion kann mit den WB-Arten: CS, CO, und CL angewendet werden.

stop Achtung

  • Wird der Wertebereich falsch konstruiert, tritt im Modul bei der Suche die Fehlermeldung Datenbankfehler -52 auf, die für jeden gefundenen Datensatz bestätigt werden muss.

IKV: EXCEL-Funktion für finanzmathematische Berechnungen

target-blue Ziel

  • Einsatz der EXCEL-Funktion IKV als Wertebereichsfunktion in der PLANTA Software, um finanzmathematische Berechnungen mit Programm-Customizing zu realisieren.

note Regelen

  • IKV (Wert1,Wert2,Wert3,....,Wert12,Schätzwert)
  • Algorithmus: MS EXCEL, Funktion IKV
  • Eingabe-Parameter
    • Wert1 bis Wert12
      • Werte der Zahlungsreihe als Kosten (negativ) und Nutzen (positiv) in der Reihenfolge der Jahre.
      • Es muss mindestens einen negativen und einen positiven Wert geben.
      • Operatoren für Wert1 bis Wert12 können sein:
        • DIxxxxxx (numerische Dataitems, DBTyp = N8)
        • @Dxxxx (dyn. Variablen auf numerischen Dataitems, DBTyp = N8)
        • numerische Konstanten, z.B. 0.0
      • Wenn weniger als 12 Werte benötigt werden, können die restlichen Parameter konstant mit 0.0 im Wertebereich angegeben werden.
    • Schätzwert
      • siehe EXCEL-Hilfe
      • 0, wenn nicht verwendet. Dann nimmt das System intern „10%" an, siehe EXCEL-Funktion
    • Rückgabewert
      • Ergebnis von EXCEL-IKV
      • 999999.99, wenn Berechnung nicht durchgeführt werden kann (bei Excel: #ZAHL!)

application Beispiel

  • IKV(DI299101, DI299102, DI299103, DI299104, DI299105, 0.0, 0.0, 0.0, 0.0, 0.0, 0.0, 0.0, 0.0)

warning Hinweis

  • Der Wertebereich soll nicht mit Wertebereichsart CO verwendet werden, weil dann nach jeder Eingabe eines an der Formel beteiligten Feldes sofort eine Neuberechnung des IKV-Wertes stattfindet, was wegen des verwendeten Iterationsverfahrens dauern kann.

Abstands- und Terminberechnung

target-blue Ziel

  • Berechnen von Daten bzw. Abständen zwischen zwei Terminen über einen in der PLANTA Software hinterlegten Kalender

Details: Ermittlung der Anzahl von Werktagen

  • Berechnung der Anzahl von Werktagen zwischen zwei Terminen
    • Um die Anzahl Werktage zwischen zwei Terminen auszurechnen, wird folgende Formel benutzt:
      • WD_BETWEEN([Kalender],[Termin1],[Termin2])

application Beispiel 1

  • Anzahl der Arbeitstage zwischen Heute und Heute + 100 Tage im Kalender „BK"
  • Ergebnis:
    • WD_BETWEEN("BK",@15,@15+100)
DI Bezeichnung WB-Art Wertebereich Erklärung
034591 Beispiel Between CS WD_BETWEEN("BK",@15,@15+100)  

application Beispiel 2

  • Anzahl der Arbeitstage zwischen dem 01.01.1970 und Heute im Kalender „BK"
  • Ergebnis:
    • WD_BETWEEN("BK",0,@15)

note Details: Datumsermittlung

  • Datumsermittlung über Werktage
    • Zur Berechnungen mit einer Anzahl von Werktagen wird folgende Formel verwendet:
      • WD_TIMEINTERVAL([Kalender],[Starttermin],[Anzahl])

application Beispiel 1

  • Datum von Heute + 5 Arbeitstage, welche im Kalender „BK" hinterlegt sind.
  • Ergebnis:
    • WD_TIMEINTERVAL("BK",@15,5)
DI Bezeichnung WB-Art Wertebereich Erklärung
034592 Beispiel Timeint. CS WD_TIMEINTERVAL("BK",@15,5)  

application Beispiel 2

  • Datum von Heute + die Anzahl der Arbeitstage aus DI000002+1, welche im Kalender aus DI000001 hinterlegt sind.
  • Ergebnis:
    • WD_TIMEINTERVAL(DI000001,@15,(DI000002+1))


index Siehe auch: Anlegen eines Wertebereichs
Topic revision: r12 - 2014-05-15 - 11:14:37 - JanaGanter
PLANTA_MARS_DE.WertebereichsFunktionen moved from PLANTA_MARS_DE.WertebereichsFunktionenCOPFPL on 2010-10-11 - 12:11 by IrinaZieger








 
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